MOSH/MOAH – Mineralölbestandteile in Lebensmitteln und Verpackungen

Mineralöl im Adventskalender? Farbrückstände in der Schokolade? Und das ausgerechnet zu Weihnachten. Ende 2012 erregte ein Bericht der Stiftung Warentest über Mineralölrückstände in Weihnachtskalendern viel Aufmerksamkeit.

Mineralöle aus der Verpackung hatten die Schokolade in einigen getesteten Produkten belastet. Verbraucher waren verunsichert und befürchteten Schäden für die Gesundheit. Hersteller, Händler und Zulieferer achten seither noch intensiver auf Mineralölbestandteile in Ware und Verpackung. Die Labore der SGS unterstützen mit Analysen dabei, mögliche Rückstände von Mineralöl in Lebensmitteln und Verpackungen zu finden.

Wissenschaftliche Studien zu dem Thema „Mineralöl in Lebensmitteln“

Erste wissenschaftliche Studien zu dem Thema „Mineralöl in Lebensmitteln“ wurden bereits in den 90er Jahren veröffentlicht. In den vergangenen Jahren berichteten Verbraucherzeitschriften immer wieder über Mineralölrückstände. Nicht nur in Schokolade, sondern zum Beispiel auch in Nudeln, Reis, Kartoffelerzeugnissen, Frühstückscerealien oder Baby-Tees. Mineralölbestandteile in Lebensmitteln werden in die sogenannten MOSH (Mineral Oil Saturated Hydrocarbons) und MOAH (Mineral Oil Aromatic Hydrocarbons) unterteilt. Besonders die MOAH gelten als gefährlich: sie stehen im dringenden Verdacht, die Gesundheit von Menschen zu schädigen.

Wie kommt es zu diesen Kontaminationen?

Eine der häufigsten Ursachen sind mineralölhaltige Druckfarben, die direkt oder über den Recyclingprozess in Kartonverpackungen gelangen und dann die Lebensmittel kontaminieren. Andere Gründe können Umweltbelastungen durch Abgase und Schmiermittel oder Verunreinigungen von Transportbehältern sein. Auch mineralölhaltige Klebstoffe, die für die Verpackung verwendet werden, können Lebensmittel belasten. Besonders Lebensmittel mit großer Oberfläche, einem hohen Fettanteil und solche, die in Recyclingkartons verpackt sind, stehen im Fokus. Dazu gehören Süßwaren, Speisefette und -öle, Getreide und Getreideerzeugnisse wie Reis, Mehl, Nudeln, Cerealien oder Backwaren sowie pulverförmige Lebensmittel. Frischfaserkartons oder bestimmte Innenfolien können Verunreinigungen durch die Verpackung zwar verringern, fest steht aber: Es gibt so viele unterschiedliche Kontaminationswege, dass derzeit keine Maßnahme 100%igen Schutz garantiert.

Wie können Sie als Lebensmittelhersteller, Importeur oder Handelsunternehmen sicherstellen, dass gesetzliche Auflagen und die Erwartungen der Verbraucher und Handelspartner erfüllt sind?

Deshalb lautet die wichtigste Frage: Wie können Sie als Lebensmittelhersteller, Importeur oder Handelsunternehmen sicherstellen, dass gesetzliche Auflagen und die Erwartungen der Verbraucher und Handelspartner erfüllt sind? Die SGS als weltgrößtes Prüf- und Zertifizierungsunternehmen gehört sowohl bei der Lebensmittelanalytik, als auch bei der Untersuchung von Packmitteln und Lebensmittelbedarfsgegenständen zu den führenden Unternehmen. Unsere hochmodernen Labore und Technik, unsere Beratung und Kompetenz sorgen dafür, dass wir Kontaminationen durch Mineralöl feststellen können. Zuverlässig und sicher. Die SGS ist als Prüflabor nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005 akkreditiert.

Im Bereich MOSH/MOAH bieten die Labore der SGS diese Leistungen an:

  • Prüfung auf Mineralöle in Lebensmitteln und Verpackungen
  • State-of-the-Art-Analytik mittels Online HPLC-GC/FID unter Berücksichtigung der aktuellen analytischen Erkenntnisse
  • Bestimmung von gesättigten (MOSH) und aromatischen (MOAH) Kohlenwasserstoffen
  • Validierte und durch Laborvergleiche verifizierte Verfahren
  • Beurteilung der Analyseergebnisse bei Bedarf auf Basis aktueller Anforderungen

Analyse von Mineralölbestandteilen in Lebensmitteln und Verpackungen (PDF)

MOSH/MOAH – Fragen und Antworten (PDF)

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SGS INSTITUT FRESENIUS GmbH
Tegeler Weg 33
10589 Berlin
t +49 30 34607 - 716
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