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News-Archiv: Wilhelm Fresenius feierte seinen 90. Geburtstag

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Wilhelm Fresenius feierte seinen 90. Geburtstag

Idstein, 18. Juli 2003


Ein Leben für die Wissenschaft. 
Idstein. Professor Dr. Wilhelm Fresenius, einer der führenden Chemiker Deutschlands, feierte am 17. Juli seinen 90. Geburtstag in der Europa Fachhochschule Fresenius (EFF) in Idstein.

"Es kommt nicht darauf an, wie alt man wird, sondern wie man alt wird", begrüßte EFF-Präsident Hans-Jörg Bähr den Jubilar und die Festgesellschaft. Bähr spielte dabei auf die zahlreichen Interessen und Fähigkeiten des promovierten Chemikers und Lebensmittelchemikers an. Wilhelm Fresenius, der die Hochschule von 1971 bis 1998 leitete und mehrere Jahre an der Spitze des Labordienstleisters INSTITUT FRESENIUS stand, machte sich nicht nur als Chemiker einen Namen. Sein Leben lang engagierte er sich in Politik, Wirtschaft, Kirche und Kultur.  
 
Dr. Uwe Schwien, Vorstandsvorsitzender von INSITITUT FRESENIUS, verzichtete wie die anderen Festredner auf eine "abendfüllende" Aufzählung der Auszeichnungen, die dem Ehrenbürger Wiesbadens und dem Träger des Großen Verdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland zuteil wurden. Schwien bedankte sich bei Wilhelm Fresenius, der den Ruf und den Namen des Labordienstleisters maßgeblich geprägt habe: "INSTITUT FRESENIUS ist das einzige Unternehmen in unserer Branche, das eine Marke ist."  
 
Professor Dr. Joachim-Felix Leonhard, Staatssekretär am Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, überbrachte Glückwünsche der Landesregierung und ehrte Wilhelm Fresenius als einen Mann, dessen Name "für höchste Kompetenz in Wissenschaft und Forschung" stehe.  
 
Von Ruhestand keine Spur 
Wilhelm Fresenius selbst blickt mit seinen 90 Jahren tatkräftig in die Zukunft. "Es liegen zahlreiche Aufgaben vor uns. Wir müssen zusammenarbeiten und jeder muss seinen Teil beitragen", forderte er nicht nur von seinen wissenschaftlichen Kollegen, sondern auch von politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträgern. Die Schaffenskraft des 90-Jährigen spiegelte sich auch in der Gestaltung der Feier wider. Wissenschaftliche Vorträge standen auf dem Programm, die Professor Dr. Georg Schwedt abschloss unter dem Titel: "Mineralwasseranalytik bei Goethe, Liebig und Fresenius - mit historischen Experimenten".  
 
Wilhelm Fresenius hat zwei Söhne und eine Tochter. Seine Frau Irmela starb 1998. Sein Urgroßvater, Carl Remigius Fresenius, gründete 1848 das Chemische Laboratorium in Wiesbaden, das Mutterunternehmen der Europa Fachhochschule Fresenius und INSTITUT FRESENIUS.  
 


Herausgeber: 
INSTITUT FRESENIUS, 
Im Maisel 14, 65232 Taunusstein
 

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