Zur Startseite von INSTITUT FRESENIUS


Zur Startseite von INSTITUT FRESENIUS

Zur Startseite von INSTITUT FRESENIUS


Home   Dienstleistungen   Über uns   Karriere   Presse   Sitemap   Kontakt   SGS Kundenportal   Impressum
english version
Sie sind hier: Home / Presse  / 

News-Archiv: Neues Batteriegesetz seit 1.12.2009 in Kraft

Verbraucherinformationen
 

Neues Batteriegesetz seit 1.12.2009 in Kraft

Taunusstein, den 18. Dezember 2009


Das neue Batteriegesetz (BattG) wurde am 30. Juni 2009 verkündet und trat am 1. Dezember 2009 in Kraft. Das BattG setzt die europäische Altbatterierichtlinie 2006/66/EG in nationales Recht um. Das Hauptziel des neuen Batteriegesetzes besteht darin, die Umweltbelastung durch Batterien und Akkumulatoren auf ein Mindestmaß zu beschränken. Dies gilt für alle Unternehmen, die als Hersteller oder Importeure Batterien in Deutschland erstmals in Verkehr bringen.

Im Wesentlichen sind folgende Neuerungen zu beachten:

  • Die Registrierungspflicht aller Unternehmen beim Umweltbundesamt, die in Deutschland Batterien und Akkumulatoren erstmals in Verkehr bringen

  • Hersteller und Importeure sowie Händler teilen sich die Verantwortung für Entsorgung und Recycling

  • Pflicht zur Kennzeichnung
    Alle Batterien, Akkumulatoren und Batteriesätze müssen mit einem Symbol einer „durchgestrichenen" Abfalltonne auf Rädern in sichtbarer, lesbarer und unauslöschlicher Form versehen sein, um zu zeigen, dass sie getrennt von Siedlungsabfällen gesammelt und recycelt werden sollen.
    Auf Batterien, Akkumulatoren und Batteriesätzen muss das Symbol mindestens 3 % der größten Seitenfläche einnehmen, darf jedoch höchstens 5 x 5 cm groß sein. Bei zylindrischen Formaten muss das Symbol mindestens 1,5 % der Oberfläche einnehmen, darf jedoch höchstens 5 x 5 cm groß sein.
    Weiterhin muss auf allen Gerätebatterien und akkumulatoren sowie auf Fahrzeugbatterien ihre Kapazität deutlich angegeben werden.
    Batterien, Akkumulatoren und Knopfzellen, die mehr als 0,0005 % (5 mg/kg) Quecksilber, mehr als 0,002 % (20 mg/kg) Cadmium oder mehr als 0,004 % (40 mg/kg) Blei enthalten, sind mit dem entsprechenden chemischen Zeichen zu kennzeichnen. Dieses chemische Zeichen ist unterhalb des Symbols „durchgestrichene Abfalltonne auf Rädern“ aufzudrucken und muss eine Fläche von mindestens 25 % der Größe des Symbols einnehmen.
  • Regelung des Einsatzes von Quecksilber und Cadmium

  • Das neue Batteriegesetz verbietet außerdem das Inverkehrbringen von allen
  • Batterien und Akkumlatoren, die mehr als 0,0005 Gewichtsprozent Quecksilber enthalten, unabhängig davon, ob sie in Geräte eingebaut sind oder nicht; allerdings sind Knopfzellen mit einem Quecksilbergehalt von höchstens 2 Gewichtsprozent ausgenommen

  • Gerätebatterien und -akkumulatoren, die mehr als 0,002 Gewichtsprozent Cadmium enthalten, einschließlich solcher, die in Geräte eingebaut sind. Das Verbot gilt nicht für Gerätebatterien und akkumulatoren, die zur Verwendung in Not- und Alarmsystemen, einschließlich Notbeleuchtung, in medizinischen Geräten und in schnurlosen Elektrowerkzeugen vorgesehen sind.

Entsprechen Ihre Batterien und Akkumulatoren diesen neuen Regelungen? Wir bei SGS INSTITUT FRESENIUS führen die chemische Analyse von Batterien und Akkumulatoren gerne für Sie durch, um das Vorhandensein von Blei, Cadmium und Quecksilber zu prüfen.

Kontaktdaten
SGS INSTITUT FRESENIUS GmbH
Heiko Schmidt
Im Maisel 14
65232 Taunusstein
p: +49 (0)231 98229545
f: +49 (0)231 98229547
E-Mail



zurück

 
 

Über uns

 
Alles rund um SGS INSTITUT FRESENIUS  mehr 
 

REACh Dienstleistungen

 
REACh - Zusammen mit der SGS eine sichere Zukunft erreichen.  mehr 
 

REACH: Teilnahme im SIEF

 


Broschüre: Teilnahme im SIEF (PDF)   mehr 
 

Lebensmittelhersteller & -handel

 
Analytik rund um Lebensmittel  mehr 
 

Bioanalytik

 
Modernste Mess- & Analysetechnik für Problemlösung auf hohem Niveau  mehr 

Home   Dienstleistungen   Über uns   Karriere   Presse   Sitemap   Kontakt   SGS Kundenportal   Impressum