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Gesundheitsgefahr durch Erhitzen von Geschirr und Besteck aus Melaminharz |
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Taunusstein, den 24. Mai 2011
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Teller, Schüsseln und Besteck, gefertigt aus Melaminharz, können beim Erhitzen gesundheitlich bedenkliche Mengen an Formaldehyd und Melamin in Lebensmittel abgeben. Zu dieser Erkenntnis kommt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in seiner jüngsten Mitteilung.
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Das BfR rät, dieses Geschirr nicht zum Erhitzen, Braten und in Mikrowellen zu verwenden. Melaminharze werden insbesondere im Kontakt mit säurehaltigen Lebensmitteln und bei Temperaturen von 100 °C zersetzt. In vielen untersuchten Fällen wurden die Grenzwerte in Lebensmitteln sowohl für Melamin, als auch für Formaldehyd zum Teil deutlich überschritten. Ebenso wurde die gasförmige Freisetzung von Formaldehyd beim Kochen in einem Maße beobachtet, dass eine Gefährdung des Verbrauchers möglich erscheint.
Dies ist vor allem im Rahmen einer Neubewertung durch die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) interessant. Die tolerierbare tägliche Aufnahme von Melamin wurde gesenkt, so dass auch der spezifische Migrationsgrenzwert von 30 mg/kg Lebensmittel neu bewertet werden sollte.
Wir von SGS INSTITUT FRESENIUS können Ihnen als Händler und Inverkehrbringer helfen, Ihr Risiko zu reduzieren. Wir prüfen die Freisetzung von Formaldehyd und Melamin gemäß den gesetzlichen Vorgaben. Vertrauen Sie uns, wenn es um die Sicherheit von Lebensmitteln und Lebensmittelkontaktmaterialien geht.
Ihr Ansprechpartner: Dr. Karlheinz Blay Tel.: +49 6128 744 495 E-Mail
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