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Erweiterung der REACH Kandidatenliste um acht Substanzen & Festlegung von acht zulassungspflichtigen Stoffen |
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Taunusstein, den 22. Dezember 2010
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Weitere Kandidatenstoffe Die Europäische Chemikalien Agentur ECHA hat nach der Einigung des Member State Comitees (MSC) weitere acht besonders besorgniserregende Substanzen (SVHC) der REACH Kandidatenliste hinzugefügt (Press Release: ECHA/PR/10/24). Diese Stoffe könnten somit künftig zulassungspflichtig werden.
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Bei den acht Stoffen handelt es sich um:
- Chromtrioxid
- Säuren generiert aus Chromtrioxid und ihren Oligomeren (Chromsäure; Dichromsäure; Oligomere der Chromsäure und der Dichromsäure)
- Cobalt(II)sulfat
- Cobalt(II)dinitrat
- Cobalt(II)carbonat
- Cobalt(II)diacetat
- 2-Methoxyethanol
- 2-Ethoxyethanol
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Kandidatenliste der besonders besorgniserregenden Substanzen (SVHC) für die Zulassung
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Mit der Aufnahme der Stoffe in die Kandidatenliste ergeben sich für Hersteller und Importeure bestimmte Pflichten, sowohl auf den Stoff selbst bezogen, aber auch als Teil von Zubereitungen oder Artikeln.
Das MSC beschloss einstimmig, die drei zunächst vorgeschlagenen Trichlorbenzolisomere nicht in die Kandidatenliste zu übernehmen, da die Identifizierung der Stoffe als PBT-ähnliche Substanzen gemäß dem REACH Artikel 57 (f) derzeit nicht möglich ist.
Zulassungspflichtige Stoffe Weiterhin hat das MSC in Abstimmung mit der ECHA empfohlen, die folgenden acht SVHC der Zulassungspflicht zu unterziehen.
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| Name (Deutsch) |
CAS-Nummer |
| Diisobutylphthalat |
84-69-5 |
| Diarsentrioxid |
1327-53-3 |
| Diarsenpentaoxid |
1303-28-2 |
| Bleichromat |
7758-97-6 |
Bleisulfochromat-gelb (C.I. Pigment Yellow 34)
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1344-37-2 |
Bleichromat-molybdatsulfatrot (C.I. Pigment Red 104)
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12656-85-8 |
| Tris(2-chlorethyl)phosphat |
115-96-8 |
| 2,4-Dinitrotoluol |
121-14-2 |
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Nach Prüfung der Empfehlung durch die Kommission könnten diese Stoffe in den REACH Anhang XIV übernommen werden. Mit der Aufnahme in den Anhang XIV, werden die SVHC zulassungspflichtig. Desweiteren einigte sich das MSC mit der ECHA darauf, dass es keine Grundlagen für Empfehlungen für Ausnahmen vom Zulassungsverfahren für diese Stoffe sieht.
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