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News-Archiv: CO2 Footprint. Fluch oder Segen für eine nachhaltige zukunftsfähige Land- und Ernährungswirtschaft?

Verbraucherinformationen
 

CO2 Footprint. Fluch oder Segen für eine nachhaltige zukunftsfähige Land- und Ernährungswirtschaft?

Lohne, den 16. Juni 2010


Am 16.06.2010 stand das Kundenevent der SGS INSTITUT FRESENIUS GmbH unter dem Titel: CO2 Footprint. Fluch oder Segen für eine nachhaltig zukunftsfähige Land- und Ernährungswirtschaft?

Zu diesem Thema kam ein hochrangig besetztes Podium zusammen, um die Vor- und Nachteile in einer lebhaften Diskussionsrunde zu erörtern. Unter den Teilnehmern aus der Nahrungsmittelindustrie waren unter anderem Dr. Ludger Breloh, Head of Strategic Purchasing Bio Obst & Gemüse der REWE Group, Dr. Helfried Giesen, geschäftsführendes Vorstandsmitglied Westfleisch eG, sowie Frau Marion Sollbach, Abteilungsleiterin Nachhaltigkeit und Umwelt von der Metro AG.

In der Begrüßung der sehr gut besuchten Veranstaltung erinnerte Frau Dr. Böckmann, Direktorin Agricultural und Consumer Testing Services Food der SGS Germany, an die begriffliche Herkunft des Themas Nachhaltigkeit.

Im Eingangsreferat erläuterte Prof. Dr. Hans-Wilhelm Windhorst von der ISPA-Hochschule Vechta die 4 Megatrends in der Nahrungsmittelindustrie: Qualität & Sicherheit, Regionalisierung der Lebensmittel, Wahrung des Tierschutzes und die Minimierung der Umweltbelastung. Das Thema CO2-Footprint ist dabei ein wichtiger Teilbereich des Umweltschutzes.

Nach dem Eingangsreferat stellten die Diskussionsteilnehmer ihre Einschätzungen zum Carbon Footprint vor. Weitgehende Einigkeit in der Runde herrschte darüber, dass man den ganzen Produktionsprozess betrachten muss, um den CO2 Wert einer Ware zu ermitteln. Das größte Klimaschutzpotential liegt aber am Ende des Lifecycle im Vermeiden von Abfällen. Auch Ressourcenverbrauch, Sozialstandards, Biodiversität und Tierschutz sind bei einer nachhaltigen Ernährungswirtschaft wichtig. Dr. Ludgar Breloh von REWE unterstrich: „Dem Carbon Footprint kommt somit nicht die zentrale Bedeutung zu, er dient aber dazu, um innerhalb der klimatischen Sortimente relevante Verbesserungspotentiale zu erkennen.“

In der Podiumsrunde wurde die Bedeutung von Nachhaltigkeit bei den Verbrauchern anhand des andauernden Bio Markt Booms erläutert. Die Kaufentscheidung des Verbrauchers wird aber meistens nicht rational sondern emotional getroffen, deshalb wäre eine sachliche CO2 Angabe auf Produkten nicht sinnvoll. Marion Sollbach von der Metro Group dazu: „Die METRO Group spricht sich gegen die Ausweisung eines CO2-Betrags auf Produkten aus. Er greift inhaltlich zu kurz und liefert den Verbrauchern keine verwertbaren Erkenntnisse.“ Dr. Helfried Giesen von Westfleisch hingegen sieht im CO2-Footprint eine Chance: „Nachhaltigkeit ist für die Westfleisch eG (...) gelebtes Leitbild gegenüber der Gesellschaft, der Umwelt, den Kunden und den Mitarbeitern.“ Westfleisch hat als erster deutscher Fleischvermarkter den CO2-Footprint für die gesamte Prozesskette ermittelt und auf den Produkten ausgewiesen. Der Nachhaltigkeitsbericht wird von SGS Germany regelmäßig neutral auditiert.

Zu den weiteren Podiumsteilnehmern gehörten: Stefan Cremer, CEO der Peter Cremer Holding GmbH & Co KG, Guido Axmann, Managing Director Thema1 GmbH – Product Carbon Foodprint Project Germany, Werner Schwarz, Präsident des Bauernverbandes Schleswig-Holstein und Präsidiumsmitglied des Deutschen Bauernverbandes und Dr. Matthias Nickel, Stellvertretender Leiter der Gruppe Genehmigungs- und Kontrollverfahren sowie Leiter des Referats Anerkennungs- und Akkreditierungsfragen, Nachhaltige Herstellung von Biomasse, Energiepflanzen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.

Nach der lebhaften Diskussionsrunde trafen sich die Teilnehmer bei einem Barbecue, um die Gespräche in entspannter Runde fortzuführen und die erfolgreiche Veranstaltung ausklingen zu lassen.

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