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Beschichtung / Delamination

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Beschichtung / Delamination

 

Werkstoffeigenschaften werden nicht nur durch das Materialvolumen, sondern in erheblichem Maße durch Oberflächeneigenschaften und Beschichtungen bestimmt. Verbunde aus unterschiedlichen Materialien, Oberflächenbehandlungen und Beschichtungen erhöhen die mechanische Festigkeit, die Widerstandsfähigkeit gegen Korrosion und Verschleiß von Werkstoffen und Produkten.

Beschichtungen werden im Allgemeinen auf Oberflächen von Metallen oder Kunststoffen über Beschichtungsverfahren wie z.B. galvanische Abscheidungsprozesse, spezielle Gasabscheidungs-verfahren (CVD, PVD) oder Lackierprozesse aufgebracht. Einflussgrößen wie die Schichtdicke, Schichthomogenität, das kristalline Gefüge der Schicht und des Substrates sowie die Topographie beeinflussen maßgeblich die Qualität von Beschichtungssystemen.


Beschichtungsdefekte entstehen auf Grund folgender Mechanismen:

Versagen infolge … Schadensmechanismus
… mechanischer Überlastung Bruch in der Beschichtung (Kohäsion) oder im Interfache (Adhäsion)
… konstruktiver Mängel Schichtdicke unzureichend oder Material / Materialpaarung falsch
… Delamination / Enthaftung Kontaminationen auf Oberflächen führen zu schlechter Anbindung
… Angriff chemischer Medien Korrosion der Beschichtung bzw. des Substrates (Lochfraß, Unterwandern)
… Materialqualität / Verarbeitung Schwankungen in der Schichtdicke, Badchemie in der Galvanik schlecht, Inhomogenitäten im Gefüge, Poren, gestörte Phasenbildung

Wir führen Prüfungen nach folgenden Standards im Rahmen unserer Akkreditierungen durch:
DIN EN ISO 1463, DIN EN ISO 2409, DIN EN ISO 9220, PV 3.10.7


Beispiele für Fehler in Beschichtungssystemen:

  • Delamination metallischer Überzüge auf Kunststoffsubstraten infolge haftungsstörender Substanzen

  • Kraterbildung in Lackschichten auf Karosserieteilen von Fahrzeugen durch Kontaminationen im Lacksystem

  • Risse in Ni-P Schichten infolge von produktionsbedingten Zugeigenspannungen in der Beschichtung

  • Unterwanderung von Schutzschichten auf Leiterplatten infolge von Verunreinigungen und Elektromigration




Ni und Cr auf Stahlsubstrat (REM)

Cr-Beschichtung nach Salzsprühnebelprüfung

Schichtdicke bestimmt Querschliff (Cr-Ni-Cu)

Lochfraß unter Au-Ni-Beschichtung auf Cu

Bruch im Interface eines feuerverzinkten Bleches

Partielle Enthaftung einer Eloxalschicht

Schichtenthaftung auf Glas


Kontakt

 
SGS INSTITUT FRESENIUS GmbH
Joseph-von-Fraunhofer-Str. 13
44227 Dortmund
t +49 231 9742-7300

Senden Sie uns gern Ihre Anfrage mit dem Kontaktformular.



 
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