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Fachinformationen: Formaldehydproblematik bei Gasmotoren

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Fachinformationen: Formaldehydproblematik bei Gasmotoren

 
Seit Inkrafttreten der im Jahr 2002 erfolgten TA Luft Novellierung wurden bei zahlreichen Emissionsmessungen an mit biogenen Sondergasen (Bio-, Klär- u. Deponie-gas) betriebenen Gasmotoren Überschreitungen der zulässigen Formaldehyd-konzentration von 60 mg/m³ festgestellt. Eine Einhaltung dieses Grenzwertes erscheint derzeit nur mit einem erhöhten technischen Aufwand möglich, was zu einem Investitionsbedarf mit erheblichen Kosten führt. Bei vielen der in den letzten Jahren errichteten Biogasanlagen würde dies zu einem unwirtschaftlichen Betrieb führen. Um diesem entgegen zu steuern, wurde im Juli 2008 eine Novellierung des EEG beschlossen. Diese beinhaltet eine um 1,0 Cent/kWh höhere Einspeisevergütung für Motoranlagen bei denen die gem. dem Emissionsminderungsgebot der TA Luft 2002 vorgegebenen Formaldehydgrenzwerte zukünftig eingehalten werden. Da Formaldehyd mittlerweile als krebserzeugender Stoff eingestuft wird, ist eine Reduzierung des Formaldehydgrenzwertes auf zumindest 40 mg/m³ zu erwarten.


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54340 Longuich
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