BSE Kontrolle privater Laboratorien: INSTITUT FRESENIUS schneidet sehr gut ab

Auf politischen Druck aus Brüssel und vornehmlich Bonn/Berlin haben die Bundesländer im Januar und Februar 2002 sämtliche privaten BSE-Labors in Deutschland auditiert, nachdem die Länderbehörden nach Vergabe der Zulassungen zur Untersuchung geschlachteter Rinder auf BSE ihrer hoheitlichen Kontrollaufgabe nur marginal oder gar nicht nachgekommen sind.

Dabei (und auch schon im Vorfeld) traten bei 2 privaten Labors in Bayern und Rheinland-Pfalz schwere Mängel und insgesamt bei 11 privaten Laboratorien in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz Ungereimtheiten zu Tage, deren Tragweite aktuell vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft und der Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere mit den entsprechenden Stellen der EU-Kommission geklärt wird.

INSTITUT FRESENIUS, als eines von drei zugelassenen privaten Labors in Hessen (in Bayern erhielten ca. 25 Privatlabors die Zulassung) zur Untersuchung geschlachteter Rinder, die älter als 24 Monate sind, wurde in diesem Zusammenhang von den zuständigen Überwachungsbehörden auditiert. Der Abschlussbericht vom 20.02.2002 bescheinigt INSTITUT FRESENIUS, dass die BSE-Untersuchungen einwandfrei durchgeführt wurden.

Das gleiche Ergebnis lieferte die Überwachungsbegutachtung zur Erweiterung der Akkredierung des Verfahrens zum Nachweis von Bovine Spongiform Enzephalopathy (BSE) am 13.-14. Dezember 2001 durch das Deutsche Akkreditierungs- und Prüfwesen (DAP), Mitglied im Deutschen Akkreditierungsrat (DAR). Das BSE-Verfahren ergab keinerlei Beanstandungen oder Abweichungen.

Nachdem von Fr. Künast aus dem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft und mit heutiger Meldung von Bayerns Verbraucherschutzminister Eberhard Sinner die Forderung nach einer für private und staatliche Laboratorien allgemein einheitlichen Akkreditierung aufkommt, gewinnt die Tatsache an Bedeutung, dass Labore auch für BSE akkreditiert werden.

Nach der Hysterie der letzten Wochen und Monate wäre es sicherlich wünschenswert, ein einheitliches Qualitätssicherungssystem in Form einer Akkreditierung für private und staatliche Laboratorien zu etablieren.

 

Herausgeber:
INSTITUT FRESENIUS,
Im Maisel 14, 65232 Taunusstein